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Seit 1948 wohnen die Wiener Sängerknaben im Augartenpalais. Internatsleiter Peter Oberndorfer und das Erzieherteam sorgen dafür, dass es für uns ein zweites Zuhause ist.
 
Im Palais selbst befinden sich der Musiktrakt mit den Probenräumen, den Überäumen und dem künstlerischen Betriebsbüro, das Gymnasium und die Repräsentationsräume. Das Internat ist in einem 1969 errichteten Nebengebäude untergebracht, das durch eine Glasbrücke mit dem Palais verbunden ist - der morgendliche Schulweg ist nicht lang.
 
Das Internat verfügt über ein eigenes Areal im Augarten mit Sport- und Spielplätzen; das Gebäude ist mit einer Turnhalle und einem Hallenbad ausgestattet. Für die Großen gibt es eine Kraftkammer. Es gibt Tischtennis-, Billiard- und Tischfußballtische im Internat; außerdem einen Werkraum, in dem schon viele formschöne Geschenke entstanden sind, sowie einen Computersaal.
 
Die Kinder haben eine große Musiksammlung und eine Bibliothek zur Verfügung. Der große Speisesaal fungiert auch als Heimkino (wir schauen mit Vorliebe Fußball); zusätzlich gibt es ein kleineres Fernsehzimmer.
 
Die Knaben wohnen in Zwei- und Dreibettzimmern mit eigener Dusche.
Was wir den ganzen Tag über so machen, erfährt man hier.



 
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Freizeit

Wir unternehmen viel - von Sport über Musik bis zu Gesellschaftsspielen. Wir gehen bowlen, klettern, ins Kino oder ins Theater, in die Oper und ins Konzert und manchmal auch in ein Museum.

Auf den Sportplätzen im Augarten kann man jeder Ballsportart frönen: Es gibt einen Tartan-Platz, einen Fun-Court und jede Menge Wiesen. Fußball rangiert an erster Stelle; Basketball, Volleyball, Hockey und - besonders nach USA-Tourneen - Baseball sind ebenfalls beliebt. Viele von uns haben Roller, und so mancher ist gerne mit dem Waveboard oder Longboard unterwegs.
 
Im Herbst und Winter kann man dank der Flutlichtanlage auch nach Einbruch der Dunkelheit noch draußen spielen. Der Park eignet sich für ausgedehnte Räuber- und Gendarmspiele. Besonders im englischen Garten haben die (nicht nur englischen) Gendarmen es schwer.
 
Im Haus gibt es etliche Tischtennisplatten und Wuzeltische, das Schwimmbad ist jeden Abend belebt, und einmal in der Woche wird gefochten: Der Fechtmeister kommt ins Haus. Seit kurzem werden auch Taekwondo und Wing-Tsun angeboten.
 
In der Turnhalle wird Hallenfußball oder das wunderbare Piratenspiel gespielt, bei dem man den Hallenboden nicht berühren darf und an Seilen schwingt.
 
Ruhigere Zeitgenossen ziehen es vor zu lesen oder Musik zu hören. Manche machen auch Musik: Die Wiener Sängerknaben besitzen 29 Flügel und Klaviere. In den Abendstunden spielt unser hauseigenes Fantom die hauseigene Orgel. Das Fantom spielt am liebsten Bach.
 
Für Liebhaber der U-Musik stehen zwei Schlagzeuge zur Verfügung; und da wir in einem Park wohnen, haben sich auch noch keine Nachbarn beschwert. Allenfalls wackeln die Luster.
 
So um die Weihnachtszeit bricht im Augarten das Bastelfieber aus; unter dem wachsamen Auge der Erzieher verschönert man die eigenen vier Wände oder auch die Etage. Außerdem möchte man ja auch die Anverwandten mit den schmucken Ergebnissen stundenlanger Heimarbeit beglücken.
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Sekirn

Das Ferienlager der Wiener Sängerknaben liegt direkt am Wörthersee. Es ist zwar kein Schloss, aber dafür ist es mit allem ausgestattet, was man für einen zünftigen Abenteuerurlaub so braucht: Ein eigener Strand am See, Ruderboote, Angelruten, ein großer Fußballplatz (hier finden die berühmten Matches gegen die Kapellmeister und Erzieher statt), Ascheplätze für Tennis, Badminton und Volleyball und ein Minigolfplatz, Wald und Wiese zum Zelten und Grillen. Jährlich entstehen beim Bach im Wald die allerbesten Hütten und Dämme, auf die jeder Biber stolz sein könnte.
 
Zum Grundstück gehören ein altes Bauernhaus und ein Bootshaus: Hier wohnen freundliche Siebenschläfer, und manchmal auch der künstlerische Leiter.
 
In Sekirn wird gesungen, gegessen, gespielt, geschwommen und geschlafen. Einmal im Sommer gibt es das berühmte Marillenknödelwettessen; der Rekord steht bei 28 Stück (ohne Doping).
 
Wer mag, kann am Wochenende nach Hause fahren oder von seinen Eltern abgeholt werden.
 


Ein typischer Tag in Sekirn sieht so aus:

08.00 - 09.00 Frühstück
09.00 - 09.30 Einsingen
09.30 - 11.00 Chorprobe
11.00 - 12.30           
    
Freizeit, Spiele, Einzelproben,
Stimmbildung, Logopädie
12.30 - 13.00 Mittagessen
13.00 - 14.00 Siesta
14.00 - 16.30 Freizeit, Spiele
16.30 - 18.00 Probe in kleinen Gruppen
18.30 - 19.00 Abendessen
19.00 - 21.00 Abendfreizeit