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März
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Spanien-Tournee

Manolo Cagnins Chor bereist Spanien - mit seinem neuen Programm "Mare nostrum", Liedern aus den Ländern um das Mittelmeer.
Sechs Konzerte von Marbella bis Barcelona, von Alicante bis Madrid stehen auf dem Reiseplan; im Programm Lieder aus Algerien, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Kroatien, dem Libanon, Spanien und der Türkei.

Tourneedaten und Informationen
Sonntag
01
März
  • Burgkapelle
  • Special

Ein musikalischer Schatz in der Hofburgkapelle

Am Sonntag, 1. März musiziert die Wiener Hofmusikkapelle eine seltene Messe von Caldara

 

Antonio Caldara gehört zu den weniger bekannten Meistern des Spätbarocks – der hoch talentierte und bienenfleißige Venezianer war 20 Jahre lang Vizekapellmeister am Hof Kaiser Karls VI in Wien – und extrem populär. Der musikalische Herrscher kannte und mochte Caldara – immer wieder dirigierte er dessen Werke selbst. Zum 350. Geburtstag des Komponisten holt die Wiener Hofmusikkapelle eine von Caldaras schönsten Messen aus dem Archiv.

 

Antonio Caldara, geboren 1670 in Venedig, war Sängerknabe am Markusdom seiner Heimatstadt; ab 1699 war er am Hof des Herzogs von Mantua tätig. 1707 findet man ihn am Hof des späteren Kaisers Karl VI. in Barcelona, der musikbegeisterte Regent und sein Kammerkomponist verstanden sich auf Anhieb. 1709 wurde Caldara Kapellmeisters am Hof des Prinzen Ruspoli in Rom – als Nachfolger Georg Friedrich Händels. Mit der Krönung Karls VI. zum römisch-deutschen König sah Caldara seine Zukunft in Wien; 1716 bekam er eine fixe Anstellung als kaiserlicher Vizekapellmeister – diese Position hatte er bis zu seinem Tod 1736 inne.

 

Caldara war ein Vielschreiber; über 3000 Werke stehen zu Buch, Opern, Kantaten, Serenaden, Motetten, Messen. Die „Missa dolorosa“ in e-moll entstand ein Jahr vor dem Tod des Komponisten; den Beinamen „dolorosa“, schmerzreich, erhielt sie nachträglich wohl von Caldara selbst – möglicherweise bezieht er sich auf das Fest der sieben Schmerzen Mariens.

 

Die Aufführung am Sonntag in der Wiener Hofburgkapelle dirigiert der Präsident und künstlerische Leiter der Wiener Sängerknaben, Prof. Gerald Wirth. Wirth freut sich: „Es ist ein Privileg, eine so schöne Messe aus der Vergessenheit zu holen, zu wissen, dass Caldara dieses Stück für genau diese Kirche, für diesen Raum geschrieben hat, dass sie mit diesem Ensemble uraufgeführt wurde. Man kann die Vergangenheit sozusagen anfassen, und das ist für uns alle ein tolles Gefühl.“


Information und Karten

 

 


 

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