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Hereinspaziert!

 
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September
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Friday Afternoons

Die "Friday Afternoons" der Wiener Sängerknaben im MuTh sind längst Tradition. In diesem Herbst warten Manolo Cagnin und sein Chor unter anderem mit Musik für Maria, mit tierischen Klängen aus der Renaissance, mit einem feurigen Tango und Popmusik auf. Im Orchesterteil servieren sie Stücke von Purcell, Ferdinand(!) Schubert, Joseph von Eybler und jede Menge Strauss.

Sechsmal laden die Wiener Sängerknaben im September und Oktober zum freitäglichen Chillen im MuTh ein: Die Serie startet am 6. September, Beginn jeweils 17 Uhr. Wir freuen uns auf Sie und Euch!
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Oktober
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Gezeichnet: Franz Schubert

Die Wiener Sängerknaben zeichnen ein Komponistenportrait


Mit der Kinderoper „Gezeichnet: Franz Schubert“ nähern sich die Wiener Sängerknaben ab 18. Oktober spielerisch dem bekannten Komponisten. Ein „Ständchen“ ist dabei genauso zu hören wie der „Erlkönig“.

Franz Schubert ist der wohl berühmteste Vorfahre der Wiener Sängerknaben: Der Meister der leisen Töne, wurde nur 31 Jahre alt – trotzdem hat er sechs Messen, zehn Symphonien, elf Opern und Singspiele, jede Menge Kammermusik und weit über 600 Lieder komponiert. Die Wiener Sängerknaben haben sich mit Kapellmeister Oliver Stech und Regisseur Michael Schachermaier auf die Spuren des Musikgenies begeben und dabei ihre eigene Art der Schubertiade geschaffen.

Ein Komponistenportrait
Vor über 200 Jahren war Schubert Hofsängerknabe; sein Lehrer war Hofkapellmeister Antonio Salieri. Um ihren Ahnherrn vorzustellen, haben die Sängerknaben neun seiner Vokalwerke ausgesucht, Chorstücke wie „Ständchen“, „Gondelfahrer“ und „Widerspruch“, Sololieder wie „Wohin?“ aus der Schönen Müllerin und „Die Post“ aus der Winterreise, auch einen Ausschnitt aus der Messe in G-Dur. Ein musikalischer Höhepunkt ist eine packende a-cappella-Version der deutschen Gruppe Maybebop von Schuberts berühmtem „Erlkönig“: Die verschiedenen Stimmgruppen singen den Erlkönig, den Vater, den Knaben, den Erzähler – und natürlich auch die Klavierbegleitung.

Regisseur Michael Schachermaier hatte großen Spaß an der Arbeit. Für ihn war es Teamwork: „Wir waren auf einer gemeinsamen Entdeckungsreise zu Schubert. Die Buben waren alle daran beteiligt.“ Schachermaier will möglichst viele Facetten von Schubert und dessen Zeit beleuchten – ohne erhobenen Zeigefinger. Der Regisseur und sein Ausstatter Matthias Strahm arbeiten mit Pappe, Stoff, Licht und Fingerfarben, und die Sängerknaben waren mit Feuereifer dabei. Schachermaier: „So ist ein echtes Portrait entstanden, das den Kindern wirklich entspricht.“

Kapellmeister Oliver Stech zeigt sich begeistert: „In 60 Minuten erfährt man – fast -  alles über Schubert; mit ganz unterschiedlicher Musik.“ Sängerknabe Hagen, 13, hat ein neues Schubert-Gefühl entwickelt: „Es ist, als hätte man einen älteren Bruder bekommen, den man versteht.“


Vorstellungen

Freitag, 18. Oktober 2019, 18 Uhr

Samstag, 19. Oktober 2019, 15 Uhr

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A Passage to India

Vom 23. Oktober bis zum 2. November besuchen die Wiener Sängerknaben Indien; Konzerte in Delhi und Mumbai stehen auf dem Plan. 1961 waren die Sängerknaben das erste Mal in Indien: Dies ist erst ihre siebte "offizielle" Tournee auf den Subkontinent - zwei Mal waren die Wiener Sängerknaben zu Dreharbeiten in Delhi und Rajasthan, für Curt Faudons Filme "Silk Road" und "Bridging the Gap".

Das eigens zusammengestellte Programm schlägt verschiedene Brücken nach Indien. 1827 schrieb Heinrich Heine sein Gedicht "Auf Flügeln des Gesanges"; im gleichen Jahr erschien die erste deutsche Übersetzung der Gitagovinda von Jayadeva, und Europa entwickelte eine Indien-Sehnsucht. Die findet sich auch in Mendelssohns Musik.

Zwei "indische" Stücke haben die Knaben ebenfalls im Gepäck: "Man kunto maula" ist eine Komposition von Amir Khusrow (1253 - 1325), dem "Vater des Qawwali"; Qawwalis sind geistliche Gesänge in der islamischen Sufi-Tradition. "Raghupati Raghav Raja Ram" ist ein berühmter Bhajan, der sich an den Gott Rama wendet; die Musik stammt von Vishnu Digambar Paluskar (1872 - 1931), dem Gründer der Gandharva Mahavidyalaya Musikschule. "Raghupati" war das Lieblingslied von
Mahatma Gandhi (1869 - 1948), der es 1930 mit seinen Anhängern auf dem berühmten Salzmarsch sang. Sängerknabe Steven aus Texas meint dazu: "Diese beiden Stücke haben einen tollen Rhythmus. Man spürt die Energie, wenn man das singt." Das Publikum ist eingeladen, mitzuklatschen - und beim Refrain mitzusingen.

Für die meisten der Buben ist es ihre erste Reise nach Indien. Sie freuen sich auf alte Tempel, auf das Feilschen auf einem Basar, auf das Einkaufen von Andenken für ihre Familien und auf das indische Essen. Und sie freuen sich darauf, einen noch nicht so alten "Ehemaligen" zu treffen. Der 14jährige Rishan aus Gurgaon sang bis Juni noch im Chor der Wiener Sängerknaben. Diesmal erlebt er sie als Zuschauer.

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