Donnerstag
20
Februar
bis
Freitag
21
Februar
- Sängerknaben
War Requiem in Ljubljana
Das War Requiem opus 66 von
Benjamin Britten wurde 1961-62 komponiert und zur Einweihung der wiederaufgebauten Coventry Cathedral uraufgeführt: Der gotische
Vorgängerbau wurde in der "Luftschlacht um England" von deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Britten, überzeugter
Pazifist, vertonte bewusst die Totenmesse und setzte dazu neun Gedichte von Wilfred Owen – erschütternde Texte, die Owen in
den Schützengräben des Ersten Weltkriegs verfasste; einige blieben unvollendet: Owen fiel 1918 in der zweiten Schlacht an
der Sambre, eine Woche vor dem Waffenstillstand. Britten lässt Owens Worte von den beiden Männersolisten singen; die Chöre
und die Sopransolistin singen den liturgischen Text. Die verschiedenen Ensembles sind bei den Aufführungen in der Regel räumlich
getrennt – am weitesten entfernt steht der Knabenchor: von einem eigenen Orgelpositiv begleitet, wirk er seltsam entrückt.
Zur Eröffnung des 8. Winterfestivals in Ljubljana finden zwei Aufführungen im Cankarjey dom statt: Es musizieren Chor und Orchester der Slowenischen Philharmonie, der Staatschor Kaunas, die Wiener Sängerknaben sowie die Solisten Irina Lungu, Ian Bostridge und Matthias Goerne unter Leitung von Charles Dutoit.
Zur Eröffnung des 8. Winterfestivals in Ljubljana finden zwei Aufführungen im Cankarjey dom statt: Es musizieren Chor und Orchester der Slowenischen Philharmonie, der Staatschor Kaunas, die Wiener Sängerknaben sowie die Solisten Irina Lungu, Ian Bostridge und Matthias Goerne unter Leitung von Charles Dutoit.




